StreetArt

StreetArt

 

Zuerst denke ich an Banksy und seine wunderbare Kunst auf Wänden und an all die anderen Graffitikünstler, bessere oder leider meistens schlechtere. Gerne erinnere ich mich auch an Oskar Naegeli, der bereits Ende der 70er Jahre seine schwarzen Strichmännchen gegen das triste Stadtbild Zürichs antreten ließ.

Zur Zeit begeistern mich die grafische-filigranen senkrechten "Schriftstreifen" von Berlin Kidz, die mittlerweile viele Häuser in Berlin zieren.

Meine StreetArt ist (fast) nie bewusst von Menschenhand als Kunst gemacht, sie ist durch die Benutzung des öffentlichen Raumes durch Mensch und Maschine entstanden. Sie ist eigentlich jeden Tag und immer sichtbar, man muss nur genau hinschauen. Und ist vor allem völlig legal.

Mein Dank gilt all den Menschen, die Straßen wunderbar pflastern und Kennzeichnungen aufbringen, Zettel und Plakate kleben, ausnahmsweise auch Leuten, die ihren Müll einfach fallen lassen, Steinsetzer und Ziegelbrenner und mir unbekannte Menschen die durch ihre Mitteilungen ein Bild, eine Ansicht oder eine Szene für mich zum StreetArt Kunstwerk macht.

Ganz besonders danke ich aber Joachim, der fast immer geduldig wartet wenn ich kleine Merkwürdigkeiten am Straßenrand, oder auch mal auf der Mitte der Fahrbahn fotografiere.

Meine Fotos sind in den letzten 10 Jahren entstanden und ich habe sie zum Teil etwas mit Farbe, Kontrast und Licht digital nachbearbeitet. Aber niemals inszeniere oder verändere ich die Situation, die ich auf der Strasse, den Lichtmasten, den Litsasssäulen und den Hauswänden vorfinde.

Einige dieser Fotos sind 2020 in der Horst Rosenberger Galerie, online gezeigt worden.